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Am 15. Oktober 1997 stellte das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) fest, dass die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin weder unter der Herrschaft des Nationalsozialismus noch in deren Folge nach dem zweiten Weltkrieg untergegangen ist. Festgestellt hat das BVerwG die Identität (nicht "Rechtsnachfolge") der Adass Jisroel sowie ihren rechtlich ununterbrochenen Fortbestand als altkorporierte Körperschaft des öffentlichen Rechts von 1885 bis heute.

Damit ging eine Auseinandersetzung zwischen dem Land Berlin und der Gemeinde Adass Jisroel zu Ende, die mehr als 10 Jahre andauerte.