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Im Beth Café (hebr.: "Kaffee-Haus") werden israelische und jüdische Spezialitäten (Chumus und Falafel, Bagel, Gefillte Fisch & Kren, Medschádera, Matzeknödel, Knisches u.v.m.) angeboten. Viele Tee- und Kaffeespezialitäten sowie koschere Weine runden das Bild ab. Alle Speisen sind selbstverständlich koscher und unter ritueller Aufsicht hergestellt.

Das Beth Café ist eine gemeinnützige, nicht auf Gewinnerzielung angelegte Einrichtung der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, K.d.ö.R. und wurde 1991 in Anwesenheit des ehem. Israelischen Oberrabbiner, Rabbiner Israel Meir Lau, eröffnet.

Das Beth Café ist integraler Bestandteil der Gemeinde und wird von dieser getragen und geleitet. Das Beth Café geht die Pflicht der Gemeinde zurück, eine koschere Verpflegungsmöglichkeit für die jüdische Stadtbevölkerung und deren Gäste vorzuhalten. Es dient dazu, den Mitgliedern, den jüdischen Bürgern und den jüdischen Gästen der Stadt Berlin die Beachtung der religionsgesetzlich vorgeschriebenen Speisegesetze zu ermöglichen. Dementsprechend ist die Versorgung der jüdischen Bevölkerung mit koscherer Kost der religiöse und rituelle Auftrag des Beth Café.

Die Vorschriften des Gaststättengesetzes und der Gewerbeordnung, sowie des Ladenschlussgesetzes finden deshalb keine Anwendung. Diese Kaschruth-Anstalt der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, K.d.ö.R., ist Bestandteil der Religionsausübung und gehört zu der durch Artikel 4 und Artikel 140, Grundgesetz in Verbindung mit Artikel 137 Weimarer Reichsverfassung, geschützten - vom Gesetzgeber nicht einschränkbaren - Handlungsfreiheit der jüdischen Religion. Nachdem es weder zeitgemäß noch zumutbar wäre, eine individuelle "Zugangsberechtigung" zum Beth Café zu erteilen, dienen die obigen Erklärungen bzgl. des religiösen Versorgungsauftrags des Beth Café lediglich zur Information der Gäste.

Das Beth Café wird auch für Feiern und Veranstaltungen genutzt und bietet Platz für bis zu 100 Personen. Bei schönem Wetter ist es möglich, im begrünten Hofgarten zu sitzen.