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Adass Jisroel
03. Dezember 2018

YES, we can Hanukka!

Wir feiern Chanukka, Chag Urim, das Fest der Lichter, das Fest der Erkenntnis, das Fest der Zuversicht.  Als einige schon verunsichert und ernüchtert  waren, nicht damit gerechnet hatten, vielleicht sogar nicht damit rechnen konnten – genau dann fand es statt. Nach langer Zeit der Schmach und der Dunkelheit war damals das Unerwartete geschehen. Es geschah das Unerwartete, die Dunkelheit wurde besiegt und es wurde Licht. Nicht nur für kurze Zeit, entsprechend der winzigen Menge vorhandenen Öls, knapp für einen Tag, sondern für acht Tagen. Der Dienst am Beth Mikdasch, am Tempel in Jerusalem konnte wieder geordnet aufgenommen und geführt werden. Das war das Chanukka-Wunder. Es zeigte sich:  Unmögliches wird möglich wenn, wie geschehen, die Frommen, die Treuen es so wollen und nicht verzagen.  Wir zünden acht Lichter, am ersten Tag ein Licht, am zweiten zwei und so weiter bis am achten Tag die Pracht des strahlenden achtarmigen Leuchters die Vollendung des Wunders verkündet. Nach der einen Tradition wird je ein Chanukkaleuchter pro Haushalt gezündet, nach einer anderen zündet jedes Familienmitglied seine eigene Chanukkia. Es gibt eine andere Auslegung, die von der Vollbringung des  Wunder bereits zu Beginn des Festes  kündet,  am ersten Tag werden acht Lichter gezündet, am zweiten sieben und so weiter, am achten Tag brennt ein letztes Licht.


Nicht nur in jedem Haushalt zünden wir unsere Chanukkaleuchter, auch im Gemeindehaus, Sitz der Adass Jisroel und des Rabbiner-Seminars zu Berlin seit 1904, das „Kleine Jerusalem“ im Volksmund, werden die Chanukkalichter täglich gezündet, wie es heißt: Lepirssuma Nissa, zur Verkündung und Bekanntmachung des Wunders.

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