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Adass Jisroel
04. Januar 2009

SOLIDARITÄT MIT ISRAEL - Presseerklärung der Adass Jisroel zur Situation im Nahen Osten

SOLIDARITÄT MIT ISRAEL - PRESSEERKLÄRUNG DER ISRAELITISCHEN SYNAGOGEN-GEMEINDE (ADASS JISROEL) ZU BERLIN

Zur Situation im Nahen Osten fragt die Jüdische Gemeinde Adass Jisroel:
Welche friedliche Regierung benutzt alte Menschen, Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilder? Wer lagert Waffen und Munition in Privatwohnungen und G'tteshäusern? Welche friedliebende Regierung beschießt täglich ihre Nachbarn über die Grenze?

Manche Medien tun in ihrer Berichterstattung und Kommentare so, als wäre Hamas eine wahre Friedensbewegung. Hamas möge die Frage beantworten, ob sie diesen Staat vernichten, oder ob sie mit Israel in Frieden leben möchte. Tatsächlich aber existiert der Staat Israel für Hamas überhaupt nicht. Wie ihr Pate, Achmadinadschad im Iran, möchte Hamas Israel vom Erdboden tilgen. Für dieses Ziel tut Hamas ihr Bestes. Seit acht Jahren feuert Hamas täglich ihre Raketen nach Israel. Tag für Tag, Nacht für Nacht. Nur 2008 waren es 3.000 an der Zahl. Zum Schutz der eigenen Menschen hat Israel jetzt Stopp! gesagt.

Das Schicksal der Menschen im Heiligen Land liegt uns sehr am Herzen. Eine friedliche Zukunft für die israelische und die palästinensische Bevölkerung ist mit dem ständigen Beschuss israelischer Städte unvereinbar. Unsere Jüdische Gemeinde Adass Jisroel in Berlin - die schon im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Jerusalem karitative und ärztliche Einrichtungen aufbaute, die bis zum heutigen Tag erfolgreich wirken, erklärt sich solidarisch mit dem Verteidigungskampf Israels zur Beendigung der Raketenangriffe der terroristischen Organisation Hamas und bittet in dieser schweren Stunde Gesellschaft und Staat in Deutschland sich ebenfalls mit Israel solidarisch zu erklären und Israel gegenüber solidarisch zu handeln.

Vorstand der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin,
Körperschaft des öffentlichen Rechts / gegründet 1869

Gedalia Schreiber, Vorsitzender

Berlin, 8 Tewet 5769 / 4. Januar 2008

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