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Adass Jisroel
19. November 2018

Rabbiner Menachem Mendel Schneerson im Rabbiner-Seminar zu Berlin

Admo"r Rabbiner Menachem Mendel Schneerson, s.A., geb. 1902, war von 1950 bis zu seinem Tod 1994 der legendäre „Rebbe“ der Chabad-Bewegung, der siebte in der chassidischen Abfolge der Lubavitcher Bewegung. In den Jahren 1928 bis 1933 war Rabbiner Schneerson ordentlicher Student an dem der Adass Jisroel angeschlossenen Rabbiner Seminar zu Berlin, damals wie heute belegen im Gemeindehaus Tucholskystraße 40 (damals lautete die Adresse Artilleriestraße 31) in Berlin-Mitte. Wie alle Rabbinatskandidaten des Rabbiner Seminar zu Berlin studierte er in der damaligen Friedrich-Wilhelm-Universität, der heutigen Humboldt-Universität. Seine Fächer dort waren Mathematik, Physik und Philosophie. Neunzig Jahre später, am 19. November 2018 besuchten 50 Rabbinatsstudenten der Chabad-Yeschiva aus Netanya, die durch besondere Leistungen sich hervorgetan hatten, die Stätte an der Rabbiner Schneerson seinerzeit an die fünf Jahre studierte. Sie erfuhren viele Einzelheiten seines Lebens und Wirkens in Berlin, so z.B. Details seines Rabbiner-Abschlusses, der persönlich vom Rektor des Rabbiner-Seminars zu Berlin, Rabbiner Dr. Yechiel Jacob Weinberg, befürwortet wurde. Der Besuch der Studenten wurde begleitet von den Rabbinern Menachem Wolpo, Moshe Orenstein und Israel Yehuda Alfenbein aus Netanya sowie von Rabbiner Yehuda Elyakim Teichtal aus Berlin. Der allgemeine Eindruck war, dass der "genius loci" dieser historischen Stätte eine ganz besondere geistige Atmosphäre innehat, die durch die seelische und intellektuelle Gestalt der Menschen geprägt wurde, die dort seinerzeit wirkten und deren Präsenz noch heute ausstrahlt.

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