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Adass Jisroel
17. März 2020

Mitteilung zum COVID-19

An die Mitglieder und Freunde der

Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin

in dieser schweren Zeit

 

Wir haben in letzter Zeit viel an unsere Mitglieder, Freunde und Gäste  und alle Menschen um uns gedacht und uns mit vielen von Ihnen ausgetauscht.

Während die Arbeit in der Gemeinde eingeschränkt aber „fast“ normal weiterläuft, steht die Gesundheit von Allen im Mittelpunkt jeder Entscheidung. Es ist sehr wichtig, einen Beitrag zur Reduzierung der Übertragung von COVID-19 zu leisten.

Wir unternehmen alles, um uns in dieser sich ständig weiterentwickelnden Situation zu schützen.

Wir beachten die Anweisungen und Empfehlungen  des Robert-Koch-Instituts, des Landes Berlin und der Bundesregierung zwecks Wahrung der öffentlichen Gesundheit gewissenhaft.

 Unsere Mitglieder und Freunde bitten wir, von Reisen abzusehen, sofern diese nicht absolut notwendig sind. Zudem haben wir Quarantäneverfahren für Personen eingeleitet, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben.

Wir haben mehrere Kommunikationskanäle erstellt, damit unsere Menschen untereinander in Verbindung bleiben und um sie mit aktuellen Informationen zum Thema Gesundheit zu versorgen.

Auch wenn die aktuelle Atmosphäre für Verunsicherungen sorgen kann, hoffen wir auf das Beste und wünschen allen Gesundheit und Wohlergehen, den Erkrankten eine schnelle und vollständige Genesung.  

 

Ein Wort von Rabbiner Gedalia Schreiber shelit"a,

Vorsitzender der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin:

 

Liebe Mitglieder und Freunde,

den behördlichen Anleitungen und dem gesunden Menschenverstand folgend mussten   in unserer Gemeinde   die regulären G’ttesdienste, die Schiurim, die Treffen der AG’s, die für die absehbare Zeit angesetzten Feiern, sowie die allgemeinen und familiären Zusammenkünfte, ausgesetzt werden.  Eine außerordentlich weitragende  Entscheidung, die in dieser Form wir nur aus den  Zeiten höchster Bedrohung  unseres Volkes erinnern.

Die Maßnahmen, zu denen uns diese Pandemie in Bezug auf Torahlernen und Tefillah zwingt, sind außerordentlich schmerzhaft. 

Wir möchten Sie alle ermutigen, ihre Anstrengungen in diesen Bereichen nach Möglichkeit zu verstärken, diese  schwere Zeit  auch als Herausforderung zu verstehen, um jede und jeder für sich,  in den eigenen vier Wänden, die  Präsenz des Gebets und des Lernens aufrecht zu erhalten und zu pflegen.

 Wir beten gemeinsam, dass wir alle bald ein glückliches Ende dieser Krise erleben mögen.

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