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Adass Jisroel
28. Oktober 2018

Massaker in der Synagoge Etz Haim in Pittsburgh

Der schlimmste antisemitische Angriff auf Juden in den USA seit jeher. So die Anti-Defamation League . Dieser mehrfache  Mord gegen Juden mitten im Schabbat - G´ttesdienst empfindet unsere Gemeinde als  Angriff auf alle Juden; weltweit, auch hier in Deutschland. Wir trauern um die Ermordeten, beten um die Genesung der Verletzten, bitten um Trost für die Angehörigen. Der Attentäter machte sich ausreichend bemerkbar,  postete unentwegt antisemitische Tiraden über die sozialen Netze, kündigte den Massenmord ausdrücklich an und setzte seine Ankündigung um. Derartige Gefährder  sind nicht nur auf die USA beschränkt. Ungezügelter Populismus greift auch hierzulande um sich. Die deutsche Wirklichkeit verzeichnet zunehmend Äußerungen von Gewalt, Rassismus und Antisemitismus. Dabei ist das hiesige jüdische Leben viel sensibler und weniger gefestigt als das in den USA. Der deutsche Staat sollte das Massaker in der Synagoge in Pittsburgh als Menetekel nicht übersehen, Gefahren abwehren, jüdisches Leben unselektiv aktiv bejahen und bewußter schützen. 

 

Wir möchten - G´tt behüte - niemals hören, damit konnte hier nicht gerechnet werden...

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