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Adass Jisroel
10. Oktober 2019

Antijüdischer Terror in Sachsen-Anhalt

B"H

 

ANTIJÜDISCHER TERROR IN SACHSEN-ANHALT - JUDEN IM "NARRENPARADIES" - SICHERHEIT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG

 

ERKLÄRUNG DER ISRAELITISCHEN SYNAGOGEN-GEMEINDE (ADASS JISROEL) ZU BERLIN, K.d.ö.R.

 

Sieht aus wie eine Ente, geht wie eine Ente, schnattert wie eine Ente, richtig: Es ist eine Ente. Wie sieht es beim Antisemitismus in Deutschland aus? Unklar. Bei einem bewaffneten Angriff auf eine Synagoge am höchsten jüdischen Feiertag des Jahres scheint die logische Erkenntnis, dass hier eine antisemitische Mordtat vorliegt für manche Politiker nicht sofort zwingend.

Wieso tut man sich so schwer mit der Erkenntnis, dass der Antisemitismus hierzulande tief verwurzelt ist?

Der deutsche Antisemitismus, historisch und weltweit die radikalste und populärste Ausdruckform des Antijudaismus seit 2.000 Jahren,  mit dem unerreichten Ergebnis sechs Millionen ermordeter Juden, war aus Deutschland niemals weg. Er war nur abgetaucht. Der Holocaust war kein Zufall, sondern die kollektive Tat einer überzeugten Volksgemeinschaft die sich in den darauffolgenden Generationen zum Teil diskret an den häuslichen Küchentischen zurückzog. Die Läuterung und gutmeinende Aufklärung auf staatlicher Ebene hat den deutschen Otto Normalhasser von Nebenan oft genug nicht erreicht.

Der Terror von Halle zeigt, dass Juden in diesem Lande in einem „Narrenparadies“ leben. Sicherheit mit beschränkter Haftung.

Und, bitte nur zur Info: Wieso war die Synagoge in Halle am Jom Kippur nicht bewacht?

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