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Adass Jisroel
06. November 2009

9. November 1938 – 9. November 2009

Das Gebot im Umgang mit den schlimmsten Feinde des jüdischen Volkes lautet: „Sachor – lo Tischkach“ („Gedenke! – Vergiss nicht!“).


Gemeinsam mit allen Juden weltweit erinnert die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin an die „Kristallnacht“ vor 71 Jahren und ehrt deren Opfer. Am 9. November 1938 brannten in Deutschland 267 jüdische G’tteshäuser, sie wurden angezündet und geplündert. 20.000 Juden wurden verhaftet, 67 ermordet. An dieser Nacht wurde auch der gesamte Vorstand unserer Gemeinde ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt.

Wenn Lehren aus dieser Zeit gezogen werden können, dann doch solche: Dem damaligen Vernichtungswillen ist der Wiederaufbau, die Sicherung und die Stärkung jüdischen Lebens entgegenzusetzen. Dies heißt auch, sich dem iranischen Holocaustleugner mit seinen Vernichtungsabsichten gegen Israel aktiv entgegenstellen.

Am Schabbat Wajera wird in der Synagoge der Israeltischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin an die Pogromnacht erinnert.

Am Montag, dem 9. November 2009 um 11.15 Uhr findet an der Gedenkstätte der Adass Jisroel in Berlin-Tiergarten, Siegmundshof 10, eine Gedenkveranstaltung statt.

20 Jahre Mauerfall sind auch für Adass Jisroel Anlass zur Freude. In Frieden und Freiheit kann jüdisches Leben am besten gedeihen.

Rabbiner Gedalia Schreiber
Vorsitzender

 

 

Bild: Brennende Synagoge in Essen, 10. November 1938 | Repro, © Alte Synagoge Essen

Brennende Synagoge in Essen, 10. November 1938 | Repro, © Alte Synagoge Essen

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