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Adass Jisroel
18. November 2018

10.000 gefallene jüdische Soldaten der deutschen Armee im 1. Weltkrieg

Mehr als 10.000 Juden kamen in den Reihen der deutschen Armee im 1. Weltkrieg 1914-18 zu Tode, unter ihnen sehr viele Berliner Juden. Davon zeugen Gräber auf dem Friedhof der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Herbert-Baum-Strasse und auf dem Friedhof der Adass Jisroel in der Wittlicher Strasse. Unzählige jüdische Soldaten wurden aber auch an der Orten der damaligen Kämpfe, in Frankreich und Belgien, zu Grabe getragen. Der Dank aber blieb aus. Der Mut und die Opferbereitschaft der jüdischen Soldaten und ihrer Familien wurden weder im 1. Weltkrieg anerkannt noch gewürdigt. Nur wenige standen den deutschen Juden nach 1933 in ihrer Bedrängnis, Entrechtung, Demütigung und Ermordung durch die eigenen Landsleute bei. Am 18. November 2018 haben die Bundeswehr, die israelische Botschaft, der Zentralrat der Juden sowie die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin am Mahnmal für die im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten eine Gedenkstunde abgehalten und an sie erinnert.

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