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1985 setzten in beiden Teilen des damals noch geteilten Berlins die Bemühungen um den Wiederaufbau der Gemeinde ein. Im Herbst 1985 hatte die Adass Jisroel unter erschwerten Bedingungen - mit einiger staatlicher Förderung und hauptsächlich mit der tatkräftigen Hilfe von Freiwilligen aus Ost und West - damit begonnen, ihren verwüsteten und verwilderten Friedhof in Berlin-Weissensee zu säubern und restaurieren.

Die erste DDR-Regierung nach der Wende verfügte am 18. Dezember 1989, dem 50. Jahrestag der NS-Auflösungsverfügung mit der die Gemeinde juristisch zerschlagen worden war, die Wiedereinsetzung der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin in ihre in der NS-Zeit entzogenen Rechten. Der Wiederaufbau der Gemeinde konnte beginnen.